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Problemhunde und Verhaltenstherapie Immer wieder gibt es Hunde mit Verhaltensauffälligkeiten. Sie zerstören die Wohnungseinrichtung, koten und urinieren im Wohnbereich, bellen oder jaulen ununterbrochen, leiden an Ängsten und Phobien, zeigen Aggressionen gegen Artgenossen oder Menschen usw. In den Zuständigkeitsbereich des Tierarztes gehören Verhaltensauffälligkeiten nicht. Viele Besitzer wissen sich dann keinen Rat mehr und geben den Hund nach vielen vergeblichen Erziehungsversuchen in ein Tierheim oder lassen ihn sogar einschläfern, obwohl das störende Verhalten in den meisten Fällen geändert werden könnte, denn unbewußt ist es häufig durch den Besitzer oder den Vorbesitzer ausgelöst worden. Oft spielt die Vermenschlichung dabei eine große Rolle und vor allem die Fehlinterpretation des Verhaltens unserer Vierbeiner. Um eine Verhaltensänderung zu erreichen, muß vorrangig eine Ursachenanalyse erstellt werden. Diese ist der Ausgangspunkt dafür, ein Trainingsprogramm zu erstellen, welches Hund und Besitzer helfen wird, das Problem zu bewältigen. Erfahrungsgemäß ist vorab ein Einzeltraining erforderlich und selbstverständlich kann anschließend ein Gruppentraining erfolgen, wenn die entsprechende soziale Verträglichkeit hergestellt ist. Bei extremen Verhaltensstörungen wird eine Anamnese erstellt, das Verhalten des Hundes bewertet und ein Therapieplan erstellt. Dann erfolgt die Anleitung und Betreuung bei der Therapiedurchführung. Kamera-Training Viele Vierbeiner haben ein Problem damit, allein zu bleiben. In einigen Fällen kann der Einsatz einer Funküberwachungskamera und eines Monitors hilfreich sein, wenn alle Hausstandsregeln keinen Erfolg gebracht haben. Bei wirklicher Verlassensangst wird das Alleinbleiben in kleinen Schritten trainiert. Sie haben Fragen? Rufen Sie einfach an… 0173-47 22 059 Preis: 45 Euro/Stunde
Die Raufergruppe Den Hund ohne Aggression an fremden Hunden vorbeizuführen, kann ein scheinbar unerreichbares Ziel sein. Ich möchte für uns Menschen ein kleines Beispiel anführen: Wenn wir gelernt haben, daß es sich lohnt auf den Knopf der Fernbedienung vom Fernseher zu drücken, weil sich das Gerät dann einschaltet, werden wir um so häufiger die Knöpfe drücken, wenn sich nichts tut. Wir versuchen es immer wieder erneut, bevor wir es aufgeben und eine neue Lösung suchen, wie z. B. das Wechseln der Batterien. Die Resozialisierung mit Artgenossen ist in rund 80 % der Fälle möglich. Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Raufertraining ist die vorherige Terminabsprache, die Gewöhnung an einen passenden Drahtbeißkorb und selbstredend das Tragen eines solchen während des Trainings. Weitere Fragen beantworte ich Ihnen gern telefonisch. 0173-4722059 |
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